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Live-Lehrgang · in Vorbereitung

Live-Lehrgang „KI im Betrieb“

Ihre Beschäftigten lernen über mehrere Monate, KI sicher und mit Nutzen in ihrer Arbeit einzusetzen. Eine Lehrkraft unterrichtet live per Video, Auftakt und Abschluss finden in Berlin statt. Im Mittelpunkt steht ein Arbeitsablauf aus Ihrem eigenen Betrieb.

In Vorbereitung, Start geplant 2027. Die Zulassung nach AZAV bereiten wir vor.
Teilnehmerin mit Kopfhörern verfolgt einen Live-Unterricht per Video, die Lehrkraft ist auf dem Bildschirm zu sehen

Zielgruppe

Für wen der Lehrgang gedacht ist

Der erste Lehrgang richtet sich an eine klar umrissene Gruppe. Vorkenntnisse in KI brauchen die Teilnehmenden nicht.

  • Beschäftigte mit Büro-, Angebots- und Organisationsaufgaben
  • in kleinen und mittleren Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, vor allem in Berlin und Brandenburg
  • die im Alltag mit Computer, E-Mail und Tabellen arbeiten
  • aus Betrieben, die ihre Beschäftigten für den Unterricht in der Arbeitszeit freistellen können

Ergebnisse

Drei Ergebnisse, die sich prüfen lassen

Am Ende steht kein Test über Begriffe, sondern ein verbesserter Ablauf aus dem eigenen Betrieb.

1 · Analysieren

Die Teilnehmenden nehmen einen eigenen Arbeitsablauf auf. Sie finden die Stellen, an denen Zeit verloren geht, und legen Ziel und Messgrößen fest.

2 · Anwenden

Sie setzen den Ablauf mit KI-Unterstützung neu auf: als Prototyp, der den Datenschutz und die Regeln Ihres Betriebs einhält.

3 · Bewerten

Sie prüfen Qualität und Zeitbedarf anhand vorher festgelegter Kriterien und stellen das Ergebnis der Geschäftsführung vor.

Inhalte

Zehn Blöcke, ein Projekt aus Ihrem Betrieb

So ist der Lehrgang geplant. Jeder Block umfasst rund 19 Unterrichtseinheiten. Die Blöcke 8 bis 10 bilden das Praxisprojekt. Wir zeigen weniger Werkzeugnamen und mehr Methode: prüfen, entscheiden, im Alltag anwenden.

  1. KI-Grundlagen, Grenzen, FehlerprüfungWas Sprachmodelle können und was nicht, woran man Fehler erkennt, welche Daten nicht hineingehören.
  2. Arbeiten mit SprachmodellenAufgaben klar beschreiben, Ergebnisse prüfen, Vorlagen bauen, mit den Werkzeugen, die Ihr Betrieb erlaubt.
  3. Texte, Mails, Angebote, ProtokolleKundenmails, Angebotstexte, Gesprächsnotizen und Protokolle: schneller, einheitlicher und nachprüfbar.
  4. Tabellen und AuswertungenListen bereinigen, Auswertungen erstellen, wiederkehrende Berichte vorbereiten.
  5. Recherche, Dokumente, WissenInformationen finden und belegen, lange Dokumente zusammenfassen, Wissen im Betrieb zugänglich machen.
  6. Abläufe automatisieren, wo es sinnvoll istWiederkehrende Abläufe erkennen und mit einfachen Werkzeugen vereinfachen, und wissen, was man besser lässt.
  7. Datenschutz, KI-Kompetenz, Regeln im BetriebWas erlaubt ist, was die europäische KI-Verordnung verlangt und wie eine kurze KI-Regel für den Betrieb aussieht.
  8. Ablauf im eigenen Betrieb analysierenEinen echten Arbeitsablauf aufnehmen, Engpässe finden, Ziel und Messgrößen festlegen.
  9. Prototyp bauen und prüfenDen Ablauf mit KI-Unterstützung neu aufsetzen, testen und auf Fehler und Datenschutz prüfen.
  10. Bewertung, Präsentation, ZertifikatQualität und Zeitbedarf bewerten, das Ergebnis vorstellen, den Lehrgang abschließen.

Umfang und Ablauf

Wie viel Zeit der Lehrgang braucht

Die Angaben sind geplant. Verbindlich werden sie mit der Zulassung der Maßnahme.

  • 192 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten, also 144 Stunden Unterricht live mit Lehrkraft. Für eine Förderung nach § 82 SGB III muss eine Weiterbildung mehr als 120 Stunden dauern.
  • Zeitmodell A: 24 Wochen, ein Tag je Woche.
  • Zeitmodell B: 16 Wochen, zwei halbe Tage je Woche.
  • Welches Zeitmodell wir anbieten, entscheiden wir mit den ersten Betrieben. Zugelassen wird nur eines.
  • Dazu bis zu zwei Stunden Übung je Woche in der Arbeitszeit, die wir gesondert ausweisen.
  • Unterricht live per Video. Auftakt und Abschluss finden in unseren Räumen in der General-Pape-Straße 10 in Berlin-Tempelhof statt; die Teilnahme vor Ort ist freiwillig.

Quelle zur Mindestdauer: § 82 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB III (gesetze-im-internet.de). Stand November 2026.

Begleitcampus

Der Campus begleitet den Unterricht

Zum Lehrgang gehört unser Campus, eine Lernplattform auf Moodle. Dort finden die Teilnehmenden Material, Übungen und kurze Tests zu jedem Block.

Als Unterricht zählt nur, was live mit der Lehrkraft stattfindet. Was die Teilnehmenden allein auf dem Campus lernen, weisen wir gesondert aus, mit Umfang und Betreuung.

Nachweise

Was Sie und Ihre Beschäftigten in der Hand haben

Nachweise, wie sie die Agentur für Arbeit bei einer geförderten Weiterbildung sehen will.

  • Anwesenheit je Unterrichtseinheit und Login-Nachweise der Videoplattform
  • Vertretungsregel und Nachholtermine, damit Fehlzeiten nicht zum Problem werden
  • Zertifikat mit Lehrstoff und Stundenumfang für jede Person
  • Projektmappe zum eigenen Arbeitsablauf: Analyse, Prototyp, Bewertung

Stand

Zulassung, Förderung und Lehrkräfte

Die Zulassung nach AZAV bereiten wir vor, für das Institut als Träger und für den Lehrgang als Maßnahme. Erst danach kann eine Förderung nach § 82 SGB III in Frage kommen. Den Antrag stellen Sie oder Ihr Betrieb vor Beginn bei der Agentur für Arbeit. Ob gefördert wird, entscheidet die Agentur im Einzelfall.

Preise nennen wir nach dem Beratungsgespräch. Wer unterrichtet, stellen wir auf der Seite Lehrkräfte vor.

Quelle: § 82 Abs. 1 und § 324 Abs. 1 SGB III (gesetze-im-internet.de). Stand November 2026.

Vormerken

Ihr Betrieb möchte beim ersten Lehrgang dabei sein?

Lassen Sie sich unverbindlich vormerken. Wir melden uns, sobald Zulassung und Termine feststehen.

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